Sich selbst zu organisieren lernen!

Was meint er denn jetzt schon wieder, werden sich einige von euch sicher gefragt haben. Ich werde es euch sagen.
Ich kümmere mich zur Zeit um „nur“ eine Handvoll Projekte, es ist Fußball EM und alltägliches steht ja auch immer an.
5 Projekte klingt ja jetzt erst einmal nicht soviel, allerdings muss man dazu wissen, dass diese nicht meinen Lebensmittelpunkt oder viel eher meinen „Arbeitsmittelpunkt“ darstellen. Von diesen Projekten, kann, könnte und will ich auch gar nicht leben.
In der Summe ergibt sich also neben der eigentlichen Arbeit noch ein ganzen Berg zusätzlicher Arbeit den mein, oder eher unser, schönes Hobby hinterlässt. Die Frage ist jetzt, wie bekommt man dies alles unter einen Hut.

Wie organisiert man sich selbst? Software Hilfen.

In meinem Artikel über kostenlose Tools für Blogger habe ich das Programm Wunderlist ja schon einmal vorgestellt.
In diesem kleinen, aber mächtigen Tool erstelle ich regelmäßig, ja fast täglich neue Aufgaben und arbeite diese nach für nach ab. Es hilft wirklich ungemein und sorgt für einen guten Überblick. Ich nutze Wunderlist auch wirklich nur für die Aufgaben rund um meinen Blog und andere Webprojekte. Alles was „privater“ Natur ist, lagere ich in einen ganz normalen Kalender aus.

Um vor allem alle E-Mail Adressen in den Griff zu bekommen nutze ich auch zwei Programme, vor allem um klar zwischen Blogs und Privat zu trennen. Schon bei einer kleinen Anzahl von betreuten Projekten können schon die E-Mail Adressen alleine, also nur das Organisieren dieser in Programme ein riesen Aufwand sein. Von dem Lesen,Beantworten und Spam filtern mal ganz abgesehen.

Selbst für das „Surfen“ nutze ich strikt getrennte Browser. Ich möchte durch diese Teilungen ganz klar eine Grenze ziehen, zwischen meiner Person hier als Blogger und meinem alltäglichen Leben außerhalb dieser Sphäre.
Alleine dadurch konnte ich in letzter Zeit einige Überschneidungen vermeiden und Aufgaben ganz genau zuordnen und abarbeiten.

Wie organisiere ich meine Zeit für den Blog?

Hier haben wir einen äußerst wichtigen Punkt, die passende Software ist ja schön und gut, aber Zeit muss trotzdem haben um alle Aufgaben zu erledigen.
Aus diesem Grund plane ich meine Aufgaben sehr strukturiert. Ich erstelle mir einen genauen Zeitplan, was wann und wo gemacht werden muss. Ich setzte mir selbst Zeitvorgaben und versuche diese möglichst penibel einzuhalten.
Anders sehe ich keine Chance alle Aufgaben zu bewältigen, ohne andere, wohl wichtigere Tätigkeiten zu vernachlässigen. Die meiste Zeit fällt dabei auf das Erstellen von Content, aber auch SEO Tätigkeiten, wie etwa Backlinks, können doch sehr viel Zeit in Anspruch nehmen. Gerade dafür plane ich täglich nicht mehr als 15-30min ein, wenn es dann nur ein Link, oder mal gar keiner pro Tag wird, dann ist das eben so, daran zerbricht kein Projekt. Lieber einmal keinen neuen Link, wie einen Link der mir nichts bring, oder sogar schadet.

Für das Erstellen von Content gehe ich folgendermaßen vor:

  • Habe ich eine Idee erstelle ich sofort einen Draft, also einen groben Entwurf. Oft auch nur einen Titel, mit ein bis zwei Stichworten.
  • Ich plane täglich etwa 30-45min Zeit für das Entwickeln von Content ein.
  • In dieser Zeit fange ich an an dem Entwurf zu schreiben. Manchmal erweitere ich auch nur Stichpunkte.
  • Habe ich einmal zu wenig Zeit zur Verfügung, schreibe ich einen schon fortgeschrittenen Artikel fertig und veröffentliche diesen.
  • Das ich einen Artikel vom Entwurf zur Veröffentlichung an einem Tag realisiere geschieht so gut wie nie.

Ich habe also immer eine große Auswahl an Themen bereit liegen, zur Zeit sind es hier etwa 20. Diese formuliere ich oft fertig aus und lasse sie noch zwei bis drei Tage „liegen“. Vor der Veröffentlichung lese ich diese noch einmal gegen. Fehler finden sich immer, oft auch noch in schon veröffentlichten Themen.

Mit dieser Methode habe ich ein paar Vorteile, gerade wenn wenig Zeit ist. Einige Artikel brauchen nur noch den letzten Schliff und können schnell veröffentlicht werden. Dazu verliere ich durch diese Methode wenig Ideen. Wie oft ist es mir früher passiert, dass ich beim Schreiben eines Artikels eine gute Idee für einen weiteren hatte und am Ende war die Idee verschollen.

Meine persönlichen Erfahrungen:

  • Teilt euch eure Zeit pro Projekt sehr genau ein.
  • Schreibt die Zeiten fest und haltet euch daran.
  • Erscheint an einem Tag mal kein neuer Content, gibt es mal keinen neuen Link, dann ist das eben so.
  • Habt ihr Einfälle, Ideen oder Geistesblitze, dann schreibt diese sofort nieder. Ihr könnt sie später immer noch wieder aufgreifen.
  • Automatisiert Arbeitsabläufe. Alles was euer Computer alleine machen kann, soll er auch alleine machen. (Zum Beispiel: Twitter)
  • Am wichtigsten: Vernachlässigt nicht euer „wirkliches“ Leben. Pausen, Erholung und Freizeit sind unheimlich wichtig!

Fazit:

Natürlich ist das Thema der Selbstorganisation jetzt hier nur angerissen, ich wollte euch einmal einen kleinen Einblick in meine Methode geben. Viele von euch kämpfen sicherlich mit den gleichen Problemen. Eine gute Planung, meine ist sicher noch weit davon entfernt perfekt zu sein, kann einem das Leben als Blogger doch um einiges erleichtern.

Wie geht ihr vor? Wie verplant ihr eure „Arbeitszeit“ an eurem Blog?

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