Wissenswertes rund um den Pingback in WordPress

Da der Webmasterfriday heuer leider ausfällt gibt es dafür wieder mal einen Satz grauer Theorie. Heuer wird es um den Pingback gehen. Was ist das, was macht es? Diese Fragen und noch mehr werde ich im folgenden Artikel versuchen genauer zu erläutern.

Was ist ein Pingback?

Ein Pingback erlaubt es uns die Verlinkung unserer Content zu verfolgen. Im Prinzip macht dies WordPress automatisch. WordPress sendet einen sogenannten „Ping“  sobald ihr einen Artikel erstellt oder verändert. Ein „Ping“ sendet ein Signal und wartet auch auf eine Antwort, viele von euch werden den Begriff sicher aus der Netzwerktechnik kennen. Oft verwendet um zu überprüfen ob eine bestimmte IP antwortet, wie schnell und ob Pakete verloren gehen.
Unser Pingback benachrichtigt auf den einen Weg, also beim Erstellen von einem Artikel, eine Webseite die ebenfalls Pingback einsetzt darüber, dass sie in einem Artikel erwähnt wurde. Das ganze passiert auf der Basis von XML-RPC, aber das ginge jetzt zu sehr ins Detail.

Wir merken uns:

Blog A -> Postet Link zu Blog B -> Signal -> Zentraler Server -> Signal -> Blog B

Wozu ist ein Pingback gut?

Wie oben schon zu sehen ist ein Pingback eine von dreien Methoden (es gibt noch den sogenannte Refback und auch den Trackback – dazu gibt es in den nächsten Tagen mehr) benachrichtigt zu werden, wenn irgendjemand da draußen im Netz unsere Seite erwähnt, vorausgesetzt er nutzt auch die Pingback Technologie. Zum einen merke ich als Autor das irgendjemand über mich spricht, zum anderen werden andere auf mich aufmerksam, wenn ich sie verlinke.
Das sind im Prinzip unsere einzigen Vorteile, Nachteile gibt es dagegen aber wenige, eigentlich nur eines und dies ist der Spam mit Pingbacks. In WordPress setzte ich zur Spambekämpfung dieser Art Antispam Bee ein. Das Addon findet ihr in diesem Beitrag über die besten WordPress Plugins. Dieses blockiert mir Spam Pingbacks und auch Trackbacks automatisch.

Pingback in WordPress:

Pingback

Pingback in WordPress ist nur einen kleine Haken entfernt.
Ihr klickt in eurem Admin Backend auf Settings und wählt doch „Discussion“ aus, vermutlich Diskussion in der deutschen Version. Dort seht ihr schon direkt im ersten Abschnitt zwei Kästchen. Diese seht ihr jetzt auch im obigen Screenshot. Mit einem Haken im zweiten Kasten habt ihr alles erledigt.
Alles andere regelt nun WordPress für euch, bzw. Antispam Bee.

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3 Kommentare

  1. Pingback: Was ist ein Trackback? - Blog Tips

  2. Danke die Erklärung ist sehr hilfreich

  3. Was ich mich schon seit Längerem frage: Wenn ich auf einen anderen Blog verweise und dieser den Pingback freigibt, dann ist das doch 1:1-Linktausch. Sowas gilt doch bei Google als Tabu oder bin ich da auf einem veralteten Stand? :)

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