Blog erstellen – So geht’s

Einen eigenen Blog erstellen – gar nicht mal so einfach, oder?
Was braucht man da nicht alles, Webspace, FTP, MySQL, WordPress, SEO und noch vieles vieles mehr.

Doch stimmt das wirklich? Ich sage nein!

Was man wirklich zum Blog erstellen braucht, richtet sich immer an die Anforderungen. Was für eine Art Blog soll denn erstellt werden, wie sieht die Zielgruppe aus und was will man damit im Allgemeinen erreichen?
Blog ErstellenEventuell reicht ja ein kostenloses Angebot ganz ohne große Einstellungsmöglichkeiten, aber mit einer einfachen Bedienbarkeit.

Im folgenden Artikel möchte ich euch vorstellen, wie ihr einen Blog erstellen könnt und zwar sowohl ganz ohne Kosten, als auch mit eigene, WordPress auf einem angemieteten Hosting. Zu einigen dieser Themen habe ich in der Vergangenheit schon ausführliche Artikel verfasst, die ich euch ergänzend zur Verfügung stellen werde.

Blog erstellen – Die Anforderungen

Wie oben bereits erwähnt, kommen die Anforderungen ein wenig auf das Ziel des Blogs an. Ihr müsst natürlich im Endeffekt entscheiden was ihr euch euren Blog kosten lassen wollt und ob es euch das ganze wert ist, oder ob nicht auch ein kostenlosen Angebot ausreichend ist.

Die kostenlosen Angebote müssen auch nicht zwingend schlechter sein, gerade wenn man mit dem Thema HTML und PHP absolut gar nichts anfangen kann.

Einen Blog erstellen ohne Geld oder technisches Know-how

Google BloggerEinen Blog bei einem kostenlosen Anbieter zu nutzen hat sicherlich gerade für Anfänger einige Vorzüge. Die Anmeldung geht schnell von der Hand und meist kann eine eigenen Subdomain gewählt werden (etwa in der Form: „euer-blog-name.anbieter.de“).

Die Kenntnisse die im technischen Bereich nötig sind, beschränken sich oftmals auf die Bedienung der eignen Maus und Tastatur.

Eine Übersicht über kostenlose Blog Anbieter findet ihr hier:
5 Möglichkeiten einen kostenlosen Blog zu erstellen

Folgende Anforderungen sollte euer kostenloses Angebot erfüllen: 

  • Ihr solltet neben Artikeln auch Seiten anlegen können (Impressum!)
  • Es solltet mehr als nur eine Design Vorlage vorhanden sein, im optimal Fall solltet ihr eigene Designs aufspielen können
  • Der Service sollte weitgehend werbefrei sein, um eure Leser nicht zu stören
  • Der Aufruf eures Blogs sollte schnell und flüssig sein

Vorteile:

  • Kein Geld nötig
  • Ihr könnt sofort loslegen
  • Keine technischen Kenntnisse nötig

Nachteile:

  • Ihr müsst euch an die Vorgaben des Anbieters halten
  • Begrenzte Individualität
  • Abhängigkeit vom Anbieter

Geld und/oder Know-how vorhanden

Mit ein wenig Geld und auch ein wenig Know-how im Bereich von HTML bzw. PHP kann man auch ein eigenes Hosting in Betracht ziehen.
Die Vorteile liegen auf der Hand, ihr könnt mit eurem Blog alles nur erdenkliche anstellen, habt eine eigene Domain und oft auch einen eigenes E-Mail System.
Ihr könnt jedes Detail nach euren belieben Anpassen, ihr habt die Werbung in eurer Hand und könnt auch eigene Backups durchführen, um nur ein paar Vorteile zu nennen.

Folgende Anforderungen sollte euer Hosting (beispielhaft für WordPress) erfüllen: 

  • Eine eigene Domain
  • mindestens 500 MB Speicher
  • unlimitierter Traffic (sicher ist sicher)
  • mindestens 1 MySQL Datenbank
  • PHP
  • FTP Zugang

Beim Hosting gibt es noch ein paar mehr Sachen zu beachten. Zum Beispiel sollten die Zugriffszeiten möglichst gering sein. Aus diesem Grund empfehle ich immer einen der „namhaften“ Hoster, wie etwa 1und1*, strato* oder HostEurope*. Kleinere Hoster können natürlich auch sehr gute Zeiten liefern, hier lohnt es sich oftmals nach Testaccounts oder kleinen Vertragslaufzeiten zu Fragen, um den Service ausgiebig zu testen!

Um diesen und weitere Fehler zu vermeiden, lege ich euch gerne den Artikel über die Anfängerfehler ans Herz.

Vorteile:

  • Vollkommende Freiheit
  • Unabhängige und vielseitige Systeme können eingesetzt werden
  • Ihr seid, im gewissen Sinn, Herr über eure Daten

Nachteile:

  • Es entstehen regelmäßige Kosten
  • Ihr müsst eigene Kenntnisse in FTP, HTML und rudimentäre in PHP, SQL haben

Mit WordPress einen Blog erstellen

Wie ihr einen Blog mit WordPress erstellt habe ich in Form von Videos festgehalten, dieser findet ihr hier:

Was gibt es noch zu sagen?

Einen eigenen Blog zu erstellen geht schnell von der Hand. Sowohl für Anfänger, als auch für Erfahrene. Die eigentlichen Schwierigkeiten beginnen danach.Warum kommen keine Leser? Wie macht ihr euren Blog bekannt? Habe ich Fehler beim Erstellen gemacht?

Fehler macht jeder, ich mache Fehler, Profis machen Fehler – eben jeder. Fehler machen ist gar kein Problem, natürlich kann man einiges im Nachhinein noch korrigieren.

Ich habe mit Blogs auch schon den Hoster wechseln müssen, ich habe schon Domains im Nachhinein ändern müssen, alles sehr schmerzhaft, ABER ich habe immer was dabei gelernt. Hier und auch im Netz gibt es viele Tips die euch dabei helfen können einfache Fehler beim Blog erstellen, gerade am Anfang, zu verhindern.

Noch ein paar Sachen die ihr nicht vergessen solltet:

  • Beachtet die geltende Rechtslage – kümmert euch um den Datenschutz und vor allem um ein Impressum (e-Recht24.de – rechtliche Informationen)
  • Haltet durch! Gerade am Anfang schreibt man oft für sich alleine, da muss man einfach durch.
  • Verknüpft euch mit anderen Bloggern aus eurem Bereich
  • Geht auf Kommentare und E-Mails ein, seid nett und hilfsbereit
  • Pflegt euren Blog regelmäßig
  • Bietet euren Lesern einen Mehrwert
  • Wichtig: Habt Spaß bei dem was ihr tut!

Ein paar weitere Tips um einen erfolgreichen Blog zu schreiben findet ihr übrigens auch noch rechts oben in der Sidebar.

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13 Kommentare

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  9. Sehr ausführlicher Artikel der auch gleich die Vor- und Nachteile aufzählt und nicht alles beschönigt!

    Lg

  10. Schmiddi on 06/01/2016 at 22:05 said:

    Hallo,

    danke für den ausführlichen Artikel.

  11. Felix on 20/01/2016 at 13:22 said:

    Danke für die Tipps!

  12. Elisa on 24/07/2016 at 10:11 said:

    Cool

  13. Danke für die tollen Tipps!

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