Aktenvernichter im Homeoffice

Aktenvernichter Homeoffice

Zu meinem heutigen 100ter Post in diesem Blog möchte ich ein oft, bis zuletzt auch von mir, unterschätztes Thema beleuchten. Es geht um all die Dokumente die man eigentlich nicht mehr braucht, die aber Daten enthalten die nicht in den Müll gehören.

Was also damit machen?

Ich habe mich dafür entschieden einen Aktenvernichter anzuschaffen, um dem „Altpapier“ Herr zu werden.

Warum braucht man einen Aktenvernichter?

Eines Abends auf dem Heimweg beobachtete ich eine eigentlich sehr traurige Szenerie, die sich auch in den letzten Monaten nicht änderte. Ich weiss nicht genau ob dieses Phänomen neu ist oder mir vorher nie aufgefallen ist, aber es gibt Menschen die bei Einbruch der Dunkelheit unseren Müll durchwühlen.

Natürlich glaube ich nicht, dass sie dort gerade nach meinen ach so wichtigen Dokumenten suchen, sondern viel eher nach Sachen des täglichen Bedarfs und anderen brauchbaren Sachen.

Was mich aber stutzig machte ist, was geschieht mit meinen Unterlagen, wenn diese Menschen in die Hände fallen die eher kriminelle Energie an den Tag legen und den Müll nicht nur nach Essbarem durchsuchen?

Die Konsequenzen möchte ich mir gar nicht ausmalen, es gibt ja genug Storys über den Diebstahl von Identitäten usw., gerade im Internet.

Also schaffte ich mir einen Aktenvernichter an und schreddere von nun an einfach alles was nicht mehr gebraucht wird. Ich brauche also einen Aktenvernichter um mich wohl dabei zu fühlen, meine Dokumente dem Müll zu überlassen.

Worauf sollte ich beim Kauf achten?

Bei dem Kauf für den Hausgebrauch gibt es ein paar Sachen zu beachten:

  • Lärm: Wieviel Lärm verursacht die Maschine?
  • Stärke: Wieviel Seiten Papier passen auf einmal durch? (weniger als 4 wären für mich deutlich zu wenig!)
  • Kindersicherung: Kann ein Kind das Gerät zu leicht in Bewegung setzen und sich gar verletzen?
  • Schnittart: Kreuz oder Streifenschnitt bzw. beides? – Dazu mehr unter der Überschrift „Sicherheitsstufen“
  • Sonstiges: Schluckt der Aktenvernichter auch Heftklammern, Tackernadeln und sonstiges leichtes Material?

Einen wirklich sehr schönen und übersichtlichen Shop für Aktenvernichter findet ihr übrigens hier bei Experteaz.

Der Shop bietet neben der Übersicht, die man sich von jedem Onlineshop wünscht, auch Videoberatung, eine Telefonberatung und natürlich auch ein „Trusted Shops Zertifikat“.

Es gibt übrigens auch einen 5 Euro Gutschein bei der Anmeldung zum Newsletter!

Sicherheitsstufen

Es gibt bei Aktenvernichtern verschiedene Sicherheitsstufen, hier ein kurzer Überblick, geregelt in der DIN 32757-1:

  • S1: max. 12mm Streifen; max 2000 mmbei Kreuzschnitt
  • S2: max. 6mm Streifen; max 800 mmbei Kreuzschnitt
  • S3: max. 2mm Streifen; max 320 mmbei Kreuzschnitt
  • S4: 90% max. 30 mmbei Kreuzschnitt – 10 % max 90 mmbei Kreuzschnitt
  • S5: 90% max. 10 mmbei Kreuzschnitt – 10 % max 30 mmbei Kreuzschnitt

Für den privaten Bereich sollte die Sicherheitsstufe 1 sicherlich schon ausreichen, wer auf Nummer sicher gehen will, muss natürlich ein paar Stufen nach oben gehen.

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4 Kommentare

  1. Kleiner Schnitt – große Wirkung
    Das Schreddern von Papier und anderen Datenträgern mit einem Aktenvernichter ist heute aus keinem Büro mehr wegzudenken. Im Gegensatz zur Verbrennung von Dokumenten ist das Schreddern einfach und gefahrlos. Außerdem können die Papierschnipsel dem Recycling zugeführt werden. Neben den wichtigen Sicherheitsstufen unterscheiden sich die Geräte hauptsächlich in der Breite des Blatteinzugs und dem Vorhandensein einer Autostart- und Autostopp-Funktion. Ein Kontaktschalter sorgt dafür, dass der Schredder nur dann arbeitet, wenn Papier oder ein anderer Datenträger eingeführt werden. Moderne Schredder verfügen oft auch über eine Lichtschranke mit der das Schneidwerk und der Nachlauf gesteuert werden. Für gute Geräte stellen vergessene Büro- und Heftklammern keine Probleme dar und beschädigen das Schneidwerk nicht.

  2. Hi, guter Beitrag und sehr interessant, dass es tatsächlich genormte Sicherheitsstufen für AKtenvernichter gibt. Das Thema hat mich etwas gepackt und es scheint heute im Jahr 2016 sogar noch weitere Sicherheitsstufen über die 5 genannten hinaus geben – sogar bis zu 7. wow! Da werde ich in der Firma mal den Denkanstoß geben wohl auf einen etwas höheren Standart in Sachen Aktenvernichtung zu achten, als nur Stufe 2 :D Neue Papierschreddersind ja gar nicht mehr so teuer ;)

  3. Vielen Dank für den Bericht, und die daraus erhältlichen Informationen. Ich habe jahrelang gezögert, auf Empfehlung werde ich mir jetzt doch einen Aktenvernichter zulegen. Da gibt es ein paar sehr neugierige Nachbarn

  4. Ein sehr guter Artikel! Ich habe früher auch generell alle alten Dokumente ins Altpapaier geworfen, ohne zu bedenken, dass Dritte jetzt sehr leicht an meinen persönlichen Daten gelangen könnten. Inzwischen nutze ich einen Aktenvernichter der Sicherheitsstufe 2. Das ist für meine Daten vollkommen ausreichend.

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